«Mit neuem Namen, aber derselben Nähe»

Die ehemalige Regiobank Männedorf ist seit Juni Teil der acrevis Bank. Welche Vorteile der Zusammenschluss hat und weshalb die acrevis Bank in Männedorf auch künftig «eusi Bank» bleiben soll, erklären Dr. Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der acrevis Bank, und André Häberling, Leiter der Niederlassung Männedorf, im Gespräch.

Sie waren 16 Jahre für die ehemalige Regiobank Männedorf tätig und sind nach dem Zusammenschluss mit acrevis nun Niederlassungsleiter der acrevis Bank in Männedorf. Was macht diese Bank besonders?

André Häberling: Die Bank ist seit 123 Jahren am Zürichsee verankert und dadurch den Menschen und Unternehmen an der Goldküste eng verbunden. Diese Nähe ist etwas Besonderes. Wir kennen den Grossteil der Menschen, die bei uns Bankgeschäfte tätigen, seit vielen Jahren persönlich. Langfristige Beziehungen sind uns sehr wichtig – wir möchten sie ein Leben lang begleiten.
Ein Meilenstein war der Bezug unseres neuen Zuhauses an der Bahnhofstrasse 14 im Herbst 2025. Seither können wir unsere Kundinnen und Kunden in modernen Räumlichkeiten empfangen und beraten. Das passt sehr gut zu unserem Anspruch: persönlich und nah, aber auch zeitgemäss und zukunftsorientiert.

Weshalb war der Zusammenschluss ein sinnvoller Schritt?

Michael Steiner: Mit dem Zusammenschluss sind zwei Banken zusammengekommen, die sehr ähnliche Werte teilen: persönliche Betreuung, langfristige Kundenbeziehungen und eine starke Verbundenheit mit der Region. Das war die Grundlage für diesen Schritt.
Besonders wichtig war uns, den Standort Männedorf zu erhalten und der Bank sowie den Mitarbeitenden eine attraktive Wachstums- und Entwicklungsperspektive in einer grösseren Organisation bieten zu können.
Für die Kundinnen und Kunden bedeutet der Zusammenschluss vor allem Kontinuität: Die vertrauten Ansprechpersonen sind weiterhin persönlich in Männedorf für sie da.

Was ändert sich mit dem Zusammenschluss in Männedorf?

André Häberling: Im Moment ist vor allem die Namensänderung sichtbar. Die weiteren Elemente im Erscheinungsbild der Bank werden schrittweise in den kommenden Monaten angepasst.
Die Zusammenführung der IT-Systeme beider Banken, und somit auch die Überführung der bestehenden Produkte und Dienstleistungen von der ehemaligen Regiobank Männedorf in die Welt von acrevis, erfolgt im Frühjahr 2027. Ab diesem Zeitpunkt können die Kundinnen und Kunden das Beratungs- und Produktangebot von acrevis nutzen.

Informationen zu bestehenden Produkten

Bis zur Produkteangleichung im Frühjahr 2027 finden Kundinnen und Kunden der ehemaligen Regiobank Männedorf Informationen zu bestehenden Produkten und Dienstleistungen weiterhin auf der bisherigen Website.

Zur bisherigen Website

Welche Vorteile hat der Zusammenschluss?

Michael Steiner: acrevis verfügt über eine moderne technologische Infrastruktur. Im vergangenen Jahr haben wir zum Beispiel eine neue Lösung für E-Banking und Mobile Banking eingeführt. Davon werden künftig auch die Kundinnen und Kunden in Männedorf profitieren.
Hinzu kommen umfassende Kompetenzen in den Bereichen Anlegen, Finanzieren und Vorsorge. Gerade im Anlagebereich ist das Angebot sehr breit: Es reicht von der innovativen Anlage-App Kaspar&acrevis bis zur umfassenden Vermögensverwaltung. Damit können wir je nach Bedürfnis passende Lösungen anbieten – von einfach und digital bis hin zu umfassend beraten.

Wie stellen Sie sicher, dass der Übergang möglichst reibungslos verläuft?

André Häberling: Uns ist bewusst, dass ein solcher Zusammenschluss für die Kundinnen und Kunden Veränderungen und in einzelnen Bereichen auch Umstellungen mit sich bringt. Wir setzen alles daran, den Aufwand so gering wie möglich zu halten und die Kundinnen und Kunden rechtzeitig, verständlich und persönlich zu unterstützen.
acrevis hat zudem in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit ähnlichen Vorhaben gemacht. So hat sie beispielsweise die Sparkasse Wiesendangen und die Sparkasse Trogen erfolgreich integriert.

Wenn Sie nach vorne blicken: Welche Rolle soll die acrevis Bank Männedorf künftig in der Region spielen?

Michael Steiner: Männedorf ist für uns nicht einfach ein zusätzlicher Standort, sondern ein wichtiger Teil unserer künftigen Entwicklung am Zürichsee. Wir sehen hier grosses Potenzial und möchten gemeinsam mit den Menschen vor Ort und der Region weiter wachsen.
Wenn es um finanzielle Fragen geht, wollen wir die wertvollste Bank für unsere Kundinnen und Kunden sein. Das heisst konkret: Wir möchten eine kompetente und verlässliche Partnerin sein, die sich mit Leidenschaft für die Anliegen ihrer Kundschaft einsetzt.
Unsere Rolle verstehen wir aber breiter als nur auf das Bankgeschäft bezogen. Vereine, Kultur- und Sportanlässe prägen das Leben in der Gemeinde und der Region. Das möchten wir unterstützen und langfristig Teil davon sein – sei es durch Engagements, persönliche Präsenz oder den Austausch mit Bevölkerung, Vereinen und Gewerbe.

Was möchten Sie den Menschen sagen, die der ehemaligen Regiobank Männedorf über viele Jahre die Treue gehalten haben?

André Häberling: Nur dank ihrem Vertrauen war es möglich, dass die Bank auf eine so lange Geschichte zurückblicken darf. Dafür danke ich ihnen herzlich. Gleichzeitig freue ich mich sehr darauf, diesen Weg unter dem Dach von acrevis gemeinsam weiterzugehen.
Ich wünsche mir, dass die Menschen in Männedorf auch künftig sagen: «Das isch eusi Bank.» Zwar mit neuem Namen, aber denselben Menschen, derselben Nähe und neuen Möglichkeiten für die Zukunft.

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