Clever statt teuer: So umgehen Sie Kauffallen

Im November und Dezember locken Black Friday, Cyber Monday und andere Shopping-Events mit tollen Rabatten und Sonderaktionen. Doch vermeintliche Schnäppchen können schnell teuer werden. Wer bewusster konsumiert und sein Budget im Blick behält, kauft gezielter und spart nachhaltig.

Black Friday, Singles Day oder Cyber Monday: Die Shoppingtage im November und Dezember haben sich längst zu einem globalen Konsumphänomen entwickelt. Und sie halten vielfältige Verlockungen bereit: Ob online oder im Laden, überall blinken Rabatte, Prozente und Countdown-Timer. Viele Konsumentinnen und Konsumenten lassen sich in dieser Zeit zu Spontankäufen hinreissen, oft ohne klaren Bedarf.

Studien zeigen: Beileibe nicht jedes der sogenannten Schnäppchen ist ein echtes Sparangebot. Bisweilen werden Preise vor der Aktion extra erhöht, um die Rabatte grösser wirken zu lassen. Auch psychologische Verkaufstricks wie künstliche Verknappung («Nur noch 2 Stück verfügbar») oder zeitlicher Druck («Nur heute gültig») führen dazu, dass rationales Entscheiden in den Hintergrund rückt.

Bewusst statt impulsiv

Wer sich vor Käufen Zeit nimmt, trifft in der Regel bessere Entscheidungen. Diese einfachen Grundsätze helfen, unnötige Ausgaben zu vermeiden:

    • Bedarf prüfen: Fragen Sie sich, ob Sie das Produkt wirklich brauchen oder nur kaufen, weil es gerade günstig ist bzw günstig scheint.
    • Preise vergleichen: Nutzen Sie Online-Vergleichsportale oder detaillierte Preisverlauf-Tools, um echte Schnäppchen erkennen zu können.
    • Warenkorb-Pause: Lassen Sie Produkte 24 Stunden im Online-Warenkorb. Wenn der Kaufimpuls dann noch besteht, ist er meist berechtigt.
    • Marketingfallen erkennen: Begriffe wie «Deal des Tages» oder «nur für kurze Zeit» sollen Emotionen auslösen.
      Bewusste Distanz schützt vor Fehlkäufen.

Planen und budgetieren

Ein klares Budget ist der wirksamste Schutz gegen übermässigen Konsum.
Wer weiss, wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht, kann spontane Ausgaben besser einordnen.

    • Budgetrahmen setzen: Legen Sie im Voraus fest, wie viel Sie für Geschenke oder Sonderaktionen ausgeben möchten.
    • Fixkosten berücksichtigen: Miete, Versicherungen, Abos – was regelmässig anfällt, gehört zuerst ins Budget.
    • Puffer einplanen: Reservieren Sie einen Teil Ihres Einkommens für Unvorhergesehenes. So geraten Sie bei Notfällen oder spontanen Käufen nicht in finanzielle Schieflage.
    • Digitale Hilfsmittel nutzen: Budget-Apps helfen, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Und mit dem Digital Banking der acrevis Bank erhält man am Computer oder auf dem Smartphone stets eine übersichtliche und dynamische Darstellung der Vermögenswerte sowie der Zahlungen und Gutschriften, welche sich dank der smarten Suchfunktion auch jederzeit wieder schnell und einfach finden lassen.

Konsum langfristig gedacht

Immer mehr Menschen entdecken, dass bewusster Konsum nicht Verzicht bedeutet, sondern Freiheit.
Wer nur kauft, was langfristig Freude bereitet, gewinnt Übersicht und vermeidet überfüllte Schränke.

    • Qualität vor Quantität: Ein hochwertiges Produkt hält oft länger und spart auf Dauer Geld.
    • Reparieren statt ersetzen: Vieles lässt sich günstig reparieren – Nachhaltigkeit lohnt sich auch finanziell.
    • Secondhand und Sharing: Ob Kleidung, Geräte oder Autos – zu teilen oder gebraucht zu kaufen, schont das Budget und die Umwelt.
    • Kaufmotive hinterfragen: Kaufe ich aus echter Notwendigkeit oder aus Langeweile?
      Ehrliche Antworten hierauf sind oft der beste Spar-Tipp.

Sparalternativen mit Wirkung

Wer bewusster konsumiert, schafft finanziellen Spielraum. Diesen sinnvoll zu nutzen, lohnt sich doppelt – für die eigene Sicherheit und die Zukunft.

    • Ziele setzen: Ob Ferien, Haus oder Altersvorsorge, ein konkretes Sparziel gibt Orientierung und motiviert.
    • Anlegen statt bloss liegen lassen: Ein konkretes Sparziel anvisieren oder allgemein etwas auf die Seite legen – ein Sparkonto macht beides möglich. Wenn die Zinsen tief sind, wie es derzeit der Fall ist, sind Sparkonten allerdings wenig attraktiv. Wer sein Vermögen langfristig aufbauen will, sollte daher Alternativen wie die Anlagelösungen der acrevis Bank prüfen. So wird aus Sparen Investieren.
    • Einkaufen und anlegen: Mit der App Kaspar&acrevis investieren Sie quasi nebenher, bei jedem Einkauf: Zahlungen mit der acrevis Debit Mastercard werden automatisch auf den nächsten Franken aufgerundet. Dieses «digitale Wechselgeld» wird in ein persönliches Portfolio investiert und unterstützt so die Sparziele.
    • Sparen mit System: Ein Dauerauftrag, der automatisch nach jeder Lohnzahlung ausgeführt wird und einen fixen Beitrag auf ein Sparkonto überweist, macht das Sparen konsequent und planbar. Auch mit Kaspar&acrevis ist dies möglich, indem in der App ganz einfach digitale Sparpläne für individuelle Ziele eingerichtet werden können. Ganz langfristig gedacht und mit der Pensionierung oder Vorsorge im Blick lohnt es sich, noch mehr Zeit in die finanzielle Planung zu investieren: Eine Finanzplanung der acrevis Bank zeigt Ihnen die zentralen Aspekte Ihrer Finanzsituation auf. Das unterstützt Sie dabei, Ihre persönlichen Ziele mit der passenden Strategie zu erreichen – individuell, ganzheitlich, verständlich.

Das eigene Verhalten im Blick

Die Monate November und Dezember bieten viele Verlockungen, aber auch Chancen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Wer bewusst einkauft, spart nicht nur Geld, sondern gewinnt Gelassenheit. Gerade in Zeiten hoher Preise und wirtschaftlicher Unsicherheit ist es sinnvoll, finanzielle Entscheidungen mit Augenmass zu treffen. Ein klarer Kopf, ein realistisches Budget und ein Sparziel sind die besten Begleiter – im November, im Dezember und darüber hinaus.

Fazit:

Clever einkaufen bedeutet unter anderem, echte Bedürfnisse bewusst von spontanen Wünschen zu trennen. So bleibt unter dem Strich mehr Spielraum – für Dinge, die wirklich zählen.